Kyritz an der Knatter - Altstadt erleben und Seeluft schnuppern

Als "Kyritz an der Knatter" ist die Stadt weithin bekannt. Jedoch durchfließt nicht die Knatter die Stadt, sondern die Jäglitz. Der liebevoll-spöttische Beiname stammt der Legende nach von Reisenden, die einst auf dem Postweg Berlin - Hamburg hier Station machten und sich vom Rattern und Knattern hölzerner Mühlenräder gestört fühlten.

 

Das 1303 erstmals erwähnte Franziskanerkloster gehörte zu den bedeutendsten der Mark. Heute können hier die Heimatstube und der Kirch- und Klostergarten besichtigt und OpenAir-Veran-staltungen der verschiedensten Art erlebt werden.

 

Auf einem Stadtbummel gibt es jedoch noch mehr zu entdecken: liebevoll restaurierte Fachwerkhäuser, die St. Marienkirche mit der imposanten Doppelturmfront, einem Taufbecken aus dem 13. Jahrhundert, einem Gemälde aus der Rubensschule und der Reubke-Orgel von 1873, weiterhin die Stadtmauer, der Marktplatz mit Bassewitzbrunnen, Rathaus und Friedenseiche sowie rund 50 kleine, feine Geschäfte. Der nahe der Altstadt auf dem Weg zum Bahnhof gelegene Rosengarten lädt zum Entspannen ein.

 

Östlich der Stadt liegt umgeben von dichten Wäldern die Kyritzer Seenkette mit Inselgaststätte, Strandbad und Bootsverleih. Hier finden sich beste Bedingungen für sportliche Betätigung, Erholung und Naturbeobachtungen. Am Flugplatz Kyritz-Heinrichsfelde kann zu einem Rundflug, einer Ballonfahrt oder einem Segelflug gestartet oder das Agrarflug-Museum besichtigt werden.